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Gartenfreunde feiern Ehrenamtstag in Schwäbisch Gmünd

Bürgermeister Mihm hält Festrede

Siegerehrung zum Landeskleingartenwettbewerb

Es war ein Großer Tag für die Gartenfreunde des Landesverbandes der Gartenfreunde Baden-Württemberg e.V. Am Vormittag noch im Congress-Zentrum Stadtgarten in Klausur mit den Geschicken des Verbandes beschäftigt, stand der Nachmittag im Zeichen der Würdigung von persönlichen jahre-, nein jahrzehntelangen Einsätzen im Ehrenamt.  Zeitgleich konnte mancher der Gäste durch die Glasfassade auch etwas von dem Trubel des Garten, Gold und Gsälz-Marktes im Stadtgarten erahnen, welcher bei strahlendem Sonnenschein an diesem 18. September mindestens genauso anziehend war, wie die Darbietung im Leutze-Saal.

Präsident Klaus Otto eröffnete gegen 14:00 Uhr die Veranstaltung und hob in seiner Begrüßungsrede die ehrenamtliche Arbeit hervor, die gerade in der heutigen Zeit unter erschwerten Bedingungen ablaufe, da sie sich immer mehr gegenüber Egoismen durchsetzen muss und in der Gesellschaft immer weniger Anerkennung oder gar Zustimmung findet: „es sind leider immer weniger Menschen bereit, ehrenamtlich, d.h. ohne geldlichen Gegenwert ihrer erbrachten Leistungen für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger tätig zu sein, einer Sache zu dienen, zu helfen wo Hilfe benötigt wird, insbesondere da Arbeitseinsatz und zeitliche Opfer zu bringen“. Zu den zu ehrenden Gästen gewandt: „Ihnen gebührt an dieser Stelle daher umso größeren Dank und Anerkennung für ihre unterstützenden und helfenden Tätigkeiten“.

Bürgermeister Julius Mihm schloss sich mit seiner Festrede nahtlos an und gab den Anwesenden einen Überblick über das Thema Stadtplanung und Grünentwicklung. Dabei erläuterte er komplexe Sachverhalte, die unter anderem attraktives und gesundes Wohnen, Verkehr, Erholung, Bildung, Arbeit und Begrünung berühren. Hier ehrenamtliches Engagement einzubringen sei sehr willkommen und fügte dazu Beispiele des Urban-Gardenings sowie das Guerilla-Gardenings an.

Zur Siegerehrung des Landeskleingartenwettbewerbs vermittelte Landesfachberater Jörg Gensicke vor der eigentlichen Preisverleihung mittels einer kurzen Power Point Präsentation  Eindrücke aus den Begehungen der Gartenanlagen und stellte sie in Beziehung zu einzelnen  Bewertungskriterien. Von großer Bedeutung für ihn war im Rahmen der Gartenbewirtschaftung, das Verwenden von Rasenschnitt als Mulchauflage für offen gelassene Böden – gerade jetzt in Zeiten des Klimawandels eine kostenlose und wirkungsvolle Alternative gegenüber den widrigen Herausforderungen der Natur sei es schnelles Überhitzen und Austrocknen des Bodens, sei es Schlagregen, Erosion und Oberflächenwasserabfluss –; von Rindenmulch hielt er gar nichts, außer dieser würde für Wege verwendet. Ausschlaggebend neben einer naturgemäßen Gartenbewirtschaftung seien aber auch die gemeinsamen Aktivitäten im Verein, angefangen im gegenseitigen Unterstützen quer durch alle Altersgruppen als auch im Engagement für die Öffentlichkeit außerhalb der Vereins- und anlagengrenze. Fachwissen weitergeben, Menschen integrieren und gemeinsam Feste feiern, fördert zum Wohle aller den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Am Wettbewerb hatten infolge der Corona-Pandemie allein sechs Kleingartenvereine teilgenommen. Jeweils einen dritten Preis erhielten: der Verein der Gartenfreunde Heidenheim Anlage „Kleiner Bühl“, der Gartenbauverein Villingen Anlage „Friedengrund“ und die Gartenfreunde Loretto e.V. Villingen Anlage „Loretto“.  Ein zweiter Preis ging an den Kleingartenverein Zanger Berg e.V., der ebenfalls in Heidenheim ansässig ist. Einen ersten Preis gewann die Kleingartengemeinschaft e.V. Donaueschingen Anlage Haberfeld und ein weiterer erster Preis ging an die Gartenfreunde Dettingen unter Teck e.V., die sich durch ihre Spitzenposition für die Teilnahme am Bundeskleingartenwettbewerb 2022 qualifizierten.

Zum Ehrenamtstag wurden Ursula Wietsstock aus Tuttlingen, Gustav Jahn aus Loßburg und Siegfried Fresser aus Unterweisach/Bruch mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Armin Edelmann aus Isny erhielt eine Ehrenurkunde mit der Ehrennadel in Gold des Landesverbandes. Bereits am Vormittag erhielt Richard Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd ebenfalls Ehrenurkunde und Ehrennadel in Gold des Landesverbandes.

Jörg Gensicke, Fachberater

Bodenseegärten 2021

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„Tausende Gärten – Tausende Arten“

das Projekt der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V. (DGG 1822 e.V.) entwickelt sich erfolgreich weiter.

Allgemein: Broschüre „Tausende Gärten-Tausende Arten“

In einer Projekt-Info „Tausende Gärten-Tausende Arten“ lesen Sie über ein sich entwickelndes Vertriebsnetzwerk bezüglich des Handels mit Wildpflanzen

In einer Projekt-Info Bestellung „Tausende Gärten-Tausende Arten“ erfahren Sie von Kaufmöglichkeiten von Wildpflanzen-Saatgut

Bei dem Projekt „Tausende Gärten-Tausende Arten“ involviert ist auch der Verein für naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung NaturGarten e.V.

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